19.05.2008 Quelle: taeglich.me

So international: Dieses U11-Turnier bietet Klassefußball und eine noch bessere Stimmung. Mit TME-Fotogalerie!

Die jungen Juve-Kicker präsentieren mit Stolz ihre Trikots. Foto: TME

Es ist – daran gibt es nichts zu deuteln – die größte Sportveranstaltung dieses Jahres in Wülfrath: der Provinzial-Cup für U11-Fußball-Mannschaften. Bis heute Abend werden 2500 Gäste erwartet. Schon der Auftakt gestern lockte Hunderte in den Lhoist-Sportpark am Erbacher Berg. Dort wird auch heute ab 9 Uhr wieder auf sechs Plätzen gespielt – die Silber-Finalrunde des Turniers.

Es ist eine organisatorische Meisterleistung, die Mitveranstalter 1. FC Wülfrath an diesem Wochenende vollbringt. Bei Jugendleiter Branko Tesic laufen alle Fäden zusammen. Er ist nicht nur mit Smartphone „bewaffnet“, sondern auch mit zwei Walkie-Talkies, „eines für die Ergebnisweiterleitung, das zweite fürs Team“. Für die rund 60 ehrenamtlichen Helfer des FCW muss er immer erreichbar sein, „und wenn es darum geht, jemanden zu finden, der die Sicherungen wieder einsetzt“, merkt er schmunzelnd an. Die flogen am gestrigen Samstag im Hauptgebäude immer wieder mal raus – weil Kaffeemaschinen und Fritteusen im Dauerbetrieb waren. „Es ist toll, dass für so eine Veranstaltung so viele im Verein mitziehen. Das ist eine schöne Gemeinschaft“, sagt Radiomoderatorin Cathrin Brackmann, die als „Fußball-Mami“ auch ab 7 Uhr Brötchen im Stadion geschmiert hat.

Drei Macher des Turniers (v.l.): Branco Tesic, Michael Massenberg und Michael Friese.

Drei Macher des Turniers (v.l.): Branco Tesic, Michael Massenberg und Michael Friese.50 Teams aus ganz Europa bescherten dem Erbacher Berg gestern internationales Flair. Fremdsprachen waren die Regel auf den Plätzen und den Tribünen – ein herrliches Stimmengewirr mit bunten Fan-Tupfern. Besonders die Anhänger des Teams aus Cardiff verbreiteten schöne Stimmung: „Come on Ron, kick it!“ Fahnenschwenkend wurden die Tore bejubelt, während andere auch Decken auf den Wiesen ausgelegt hatten und dort auf das nächste Match warteten. Auch die Fans von Real Saragossa versprühten südeuropäischen Flair am Spielfeldrand

Auch sportlich war es ein reizvoller erster Tag, der bisweilen technisch sehr feinen und hochengagierten Jugendfußball zeigte. Der 1. FC Wülfrath hatte sechs Teams gemeldet, die vor allen gegen die ganz „großen Namen“ zum Teil mächtig Lehrgeld zahlen mussten. „Aber auf die Ergebnisse kommt es gar nicht an. Dieses Erlebnis, dabei zu sein, ist viel wichtiger“, sagt Tesic.

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